Control Layer Visual mit Laptop, digitalen Interfaces und abstrahierten KI-Symbolen.

CLIENT PROFILE

Blackboat

Internal Build / Work OS

Intern produktiv in laufenden Workflows

seit 2025

Cases · What we've built

Control Layer zwischen Slack und KI.

Wie wir eine interne Steuerungsschicht gebaut haben, die aus Gesprächen Arbeitsobjekte macht, sie gezielt an Tools weiterreicht und die operative Steuerung in Slack hält.

The Challenge

In vielen wissensgetriebenen Teams entsteht der größte Teil der Arbeit in Slack. Anfragen kommen dort an, Entscheidungen werden dort besprochen, und Aufgaben tauchen oft mitten im Verlauf auf. Daneben läuft eine wachsende Sammlung an KI- und SaaS-Tools, die für sich genommen gut funktionieren.

Was trotzdem fehlt, ist eine Schicht, die Arbeit als Zustand versteht. Klassische Automatisierung führt einzelne Schritte aus, merkt sich aber selten, was offen ist, worauf gewartet wird oder welche Entscheidung schon gefallen ist. Genau an dieser Lücke wollten wir ansetzen, ohne Slack als Arbeitsoberfläche aufzugeben.

Our Approach

Slack als reale Oberfläche akzeptieren

Statt Arbeit aus dem Chat herauszuziehen, haben wir den Control Layer so gebaut, dass die Crew weiter in Slack arbeitet. Trigger, Reaktionen und Entscheidungen bleiben dort, wo sie ohnehin schon passieren.

Steuerung von Tooling entkoppeln

Der eigentliche Wert liegt nicht in einzelnen Aktoren wie CRM, Recherche oder LLM-Calls, sondern in der Schicht dazwischen: Sie erkennt Arbeitseinheiten, hält Zustand und entscheidet, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.

Sicherheit von Anfang an einbauen

Lesende und schreibende Aktionen brauchen unterschiedliche Regeln. Deshalb wurden Risikoklassen, Sicherheits-Gates und bestätigte Übergänge nicht später aufgesetzt, sondern direkt in die Architektur integriert.

The Transformation

01

Control Layer

Zuerst die Steuerungsschicht etablieren

Das Grundgerüst wurde so gebaut, dass Slack-Nachrichten, Reactions und Trigger in strukturierte Arbeitseinheiten übersetzt werden können. Ausgaben erscheinen nicht als Textwust, sondern in lesbaren Karten, Buttons und klaren Rückmeldungen.

02

Workflows

Dann echte Alltags-Workflows einziehen

Auf dieser Basis wurden konkrete Schleifen angebunden: Webform-Anfragen in Slack und CRM, recherchestarke Aufgaben direkt aus Threads heraus und vorgeprüfte Antwortpfade für eingehende Nachrichten. So wurde aus der Architektur ein nutzbares Betriebssystem für Arbeitsschritte.

03

Security

Mit zunehmender Reichweite die Sicherheit härten

Mit wachsender Bedeutung des Systems wurden Schutzschichten, Risikoklassen und klare Trennungen für sensible Aktionen nachgeschärft. Sicherheit ist hier kein Einzelereignis, sondern Teil der laufenden Betriebslogik.

04

Work OS

Aus der Schicht ein größeres Betriebssystem denken

Die Arbeit am Control Layer hat ein stärkeres Vokabular hervorgebracht: Anfrage, Aufgabe, Entscheidung, Blocker und ihre Zustände. Daraus wächst Schritt für Schritt Blackboat OS als größere Steuerungslogik.

The Results

Der Control Layer ist keine isolierte Demo, sondern eine reale Werkbank in unseren eigenen Workflows. Wir bauen, betreiben und schärfen ihn dort, wo operative Arbeit ohnehin passiert.

Sauberere Übergänge zwischen Kommunikation und Aktion

Anfragen, Recherchen und Antworten können direkt aus Slack heraus in strukturierte Arbeitsschritte übersetzt werden, ohne dass der Kontext verlorengeht.

Eine zentrale, nachvollziehbare Steuerung

Routine-Schritte, die früher über mehrere Automationspfade verstreut waren, laufen über eine gemeinsame Logik und bleiben im Code sowie im Verlauf besser nachvollziehbar.

Ein stärkeres Modell für agentische Sicherheit

Risikoklassen, Schutzschichten und bestätigte Übergänge machen deutlich, dass agentische Autonomie nicht abstrakt, sondern regelbasiert und zustandsabhängig gedacht werden muss.

Eine direkte Verbindung zu Blackboat OS

Die Arbeit am Control Layer zahlt nicht nur auf einzelne Workflows ein, sondern in die größere Steuerungslogik, aus der Blackboat OS weiter entsteht.

Our Learnings

Verlauf allein reicht nicht, um Arbeit zu steuern. Wer operative Kontrolle will, muss Zustand explizit modellieren und nicht nur Nachrichten automatisieren.

Entscheidend ist nicht, ob ein Agent generell etwas darf, sondern unter welcher Regel, auf welchem Objekt und in welchem Zustand eine Aktion überhaupt erlaubt ist.

Ein einmaliger Schutzwall reicht bei KI-gestützten Systemen selten aus. Tragfähig wird das Ganze erst durch mehrere Ebenen und laufende Nachschärfung im Betrieb.

Ein vollständiger Loop aus Erkennen, Vorschlagen, Handeln und Zustandswechsel schafft mehr echte Lernkurve als viele halb fertige Automationen nebeneinander.

Ihr steht an einem ähnlichen Punkt? Vereinbart ein kurzes Gespräch mit uns als ersten Schritt für euer Level-Up!

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