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KI-Integration – Nicht jammern, sondern tun 🦾

29.11.2025NewsletterKI-Integration
KI-Integration – Nicht jammern, sondern tun 🦾

Diese Ausgabe zeigt, wie KI-Integration gelingt, wenn Du nicht auf perfekte Bedingungen wartest, sondern mit Haltung, Struktur und klaren Entscheidungen weitermachst. Anhand eines Podcasts mit Janette Wiget, eines Project Insights mit IAV und eines Blicks auf Microsoft AI wird deutlich: Fortschritt entsteht durch Verantwortung im Jetzt.

Das Wichtigste in Kürze

Nicht auf perfekte Voraussetzungen warten

Janette Wiget macht im Podcast klar: Wer mit KI arbeiten will, braucht keine idealen Datenmodelle oder perfekte Infrastruktur. Entscheidend ist die Bereitschaft, mit den realen Bedingungen zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und Probleme selbst zu lösen.

Aus Energie wird erst mit Struktur Wirkung

IAV hatte bereits viel Aufmerksamkeit und Aktivität rund um KI. Erst durch klare Prioritäten, definierte Zielgruppen und drei Workstreams wurde daraus ein belastbarer Rahmen, der Experimentieren in nachhaltige Prozesse überführt.

Verantwortung heißt auch, Grenzen mitzudenken

Der Blick auf Mustafa Suleymans Idee einer „Humanist Superintelligence“ erweitert das Thema: KI sollte nicht nur leistungsfähig sein, sondern menschenzentriert, kontrollierbar und bewusst gestaltbar. Die wichtigen Fragen beginnen also schon im Hier und Jetzt.

Inhaltlich eingeordnet

Haltung schlägt Ausrede

Die Ausgabe setzt bei einem einfachen, aber wichtigen Punkt an: Viele Teams sind längst nicht mehr bei der Frage, ob sie KI einsetzen sollen, sondern wie sie daraus echte Wirkung machen. Genau dort wird es oft zäh – nicht wegen fehlender Tools, sondern wegen fehlender Klarheit, Zuständigkeiten und Konsequenz.

Im Gespräch mit Janette Wiget steht deshalb nicht Technik im Vordergrund, sondern Haltung. Sie sagt offen, dass es aus ihrer Sicht darum geht, unternehmerisch zu denken: nicht jammern, sondern tun. Nicht Probleme nur benennen, sondern sie lösen. Diese Perspektive ist ruhig, aber sehr klar: Fortschritt entsteht nicht durch Abwarten, sondern durch konkrete Entscheidungen im Heute.

IAV zeigt, wie Skalierung praktisch aussieht

Das Project Insight mit IAV ist ein gutes Beispiel dafür, wie aus bereits vorhandener Energie eine tragfähige KI-Organisation wird. Vor dem Projekt gab es schon starke Grundlagen: die interne Initiative „Hi AI“, Roadshows an den Standorten und das intern entwickelte GenAI-Tool „Wibo“. Das Interesse war da – die eigentliche Aufgabe war, daraus eine Struktur zu bauen, die trägt.

Genau dafür wurden drei Workstreams aufgesetzt. Der erste verankert Wissen und Kompetenz durch ein AI Network, mit Strategy Leads auf Führungsebene und AI Mentoren in den Teams. Der zweite organisiert den Weg von der Idee zur Umsetzung über einen Use Case Funnel und ein monatliches AI Board, das Ressourcen und Budgets fundiert priorisiert. Der dritte stärkt Community und Sichtbarkeit, damit aus Pflichtgefühl echte Beteiligung wird. Das Ergebnis: rund 150 KI-Ideen in aktiver Evaluierung und 25 bereits in konkreter Umsetzung. Das ist keine Spielwiese, sondern operative und strategische Verankerung.

Push und Pull müssen zusammenkommen

Das Projekt zeigt auch, warum reine Ansage oder reines Enthusiasmus-Management nicht reichen. Es braucht beides: Verbindlichkeit von oben und sichtbare Erfolge von innen. Strategic Leads setzen das Thema auf die Agenda und schaffen Freiräume. Gleichzeitig sorgen Enablement, Success Stories und sichtbarer Nutzen dafür, dass Kolleg:innen von sich aus einsteigen wollen.

Diese Balance aus Push und Pull ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Punkte der Ausgabe. KI-Transformation wird nicht dann stark, wenn sie laut ist, sondern wenn sie im Alltag glaubwürdig wird. Genau das schafft IAV durch ein starkes interdisziplinäres Team aus IT, Change und HR sowie durch klares Commitment aus der Geschäftsführung.

Die größere Frage ist nicht technisch

All about AI zieht den Blick noch einmal weiter auf. Mustafa Suleymans Idee einer „Humanist Superintelligence“ macht deutlich: KI-Fragen sind nicht nur Produkt- oder Effizienzfragen, sondern auch Gestaltungsfragen für Gesellschaft und Organisationen. Die Betonung liegt auf menschenzentriert, kontrollierbar und praktisch einsetzbar – nicht auf einer losgelösten technologischen Vision.

Der Anschluss an Janette Wigets Haltung ist deutlich: Viele relevante KI-Probleme beginnen nicht in einem fernen Zukunftsszenario, sondern bei ganz konkreten Fragen wie Unsicherheit, fehlenden Zuständigkeiten oder Orientierung im Arbeitsalltag. Genau dort liegt der Hebel. Die Ausgabe plädiert deshalb nicht für große Worte, sondern für bewusstes Handeln mit Struktur, Verantwortung und Pragmatismus.

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