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Makerspace, Eigenverantwortung und der Mut, alles nochmal neu zu bauen: Wie IAV zur AI Infused Company wird

Mit Saskia Kohlhaas, CDO & CIO, IAV

13.03.2026YouTubeAI Infused
Makerspace, Eigenverantwortung und der Mut, alles nochmal neu zu bauen: Wie IAV zur AI Infused Company wird | Saskia Kohlhaas, CDO & CIO, IAV

Saskia Kohlhaas zeigt, wie IAV KI nicht nur ausprobiert, sondern in die Unternehmensrealität bringt: mit eigener Agent-Plattform, klarer Governance, frühem Stakeholder-Management und dem Mut, alte Strukturen bei Bedarf neu zu bauen. Die Folge ist besonders stark, wenn Du verstehen willst, wie sich Performance, Sicherheit, Mitbestimmung und Datenqualität in einem anspruchsvollen Industrieumfeld zusammenbringen lassen.

Das Wichtigste in Kürze

Nicht mit der Technologie anfangen, sondern mit den richtigen Leuten

IAV hat KI nicht im stillen Kämmerlein eingeführt. Mitbestimmung, Datenschutz und Security waren von Anfang an dabei. Der erste Leuchtturm war eine ChatGPT-Demo für Führungskräfte 2023, um schnell ein gemeinsames Verständnis und einen Aha-Moment zu schaffen.

Die Plattform ist wichtiger als der einzelne Agent

Aus der alten Wisdom-Bot-Idee wurde eine Agent-Plattform, auf der Mitarbeitende eigene Helfer bauen und im Unternehmenskontext sicher nutzen können. Der nächste Schritt: Coding-Agenten wie Codex evaluieren und gezielt dort einsetzen, wo sie wirklich helfen.

Schneller werden heißt nicht, Kontrolle abzugeben

Saskia macht klar: Human in the Loop bleibt nötig. Agenten können Lastenhefte, Entwicklung, Dokumentation und Prüfungen übernehmen, aber Architektur, Freigabe und Verantwortung bleiben bei Menschen. Gerade bei autonomen Systemen ist Governance kein Extra, sondern die Voraussetzung.

The Big Points

Was IAV unter einer AI Infused Company versteht

Der zentrale Punkt der Folge ist nicht, ob KI eingesetzt wird, sondern wie tief sie ins Unternehmen eingebaut wird. IAV will KI nicht als Tool am Rand, sondern als Teil von Plattform, Arbeitsweise und Entscheidungslogik verankern.

Dafür wurde aus einer ersten Bot-Idee eine interne Agent-Plattform, die schnell nutzbar sein soll und sich in Unternehmensprozesse integrieren lässt. Das Ziel ist klar: Innovation und Wettbewerbsfähigkeit unter realen Industriebedingungen sichern.

Warum der Start über Führung, Governance und Vertrauen lief

Saskia beschreibt, dass der erste Schritt nicht die perfekte Technologie war, sondern der sichtbare Nutzen im Unternehmenskontext. Die Demo für Führungskräfte 2023 war bewusst so gewählt, dass schnell klar wird, was generative KI konkret verändern kann.

Danach kamen die eigentlichen Hausaufgaben: DSGVO, Datenhaltung, Hosting, Unternehmenssicherheit und Mitbestimmung. Die Folge macht deutlich, dass in einem regulierten Umfeld nur ein sauberer Governance-Rahmen aus Interesse echte Umsetzung macht.

Agenten sind Werkzeuge für Arbeitsteilung, nicht Magie

Christoph und Saskia brechen Agenten auf verständliche Beispiele herunter: Ein Agent plant, ein anderer entwickelt, ein dritter prüft Dokumentation oder Qualität. Über Sprache lassen sich solche Arbeitsschritte zusammenziehen und deutlich schneller durchspielen.

Das Beispiel mit dem in wenigen Minuten erzeugten Spiel zeigt, warum das Thema so viel Aufmerksamkeit bekommt. Gleichzeitig bleibt der Hinweis wichtig: Der sichtbare Aha-Effekt ersetzt nicht das Verständnis für Architektur, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit.

Warum Performance allein nie reicht

IAV schaut sich verschiedene Modelle und Plattformen an, von OpenAI über Anthropic bis zu chinesischen Modellen. Entscheidend ist nicht nur die Qualität des Modells, sondern auch, ob es unter den eigenen Randbedingungen sicher und sinnvoll betrieben werden kann.

Saskia betont, dass Modelle in der eigenen Infrastruktur oder in passenden Hyperscaler-Umgebungen laufen müssen, ohne nach außen zu funken oder Trainingsdaten zu teilen. Das ist keine ideologische Frage, sondern eine technische und regulatorische Voraussetzung.

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