
CLIENT PROFILE
EEW Energy from Waste
Energie / Entsorgung / KRITIS
Rund 1.400 Mitarbeitende
2024

CLIENT PROFILE
EEW Energy from Waste
Energie / Entsorgung / KRITIS
Rund 1.400 Mitarbeitende
2024
Cases · AI to the DNA
Wie EEW Energy from Waste generative KI in einem KRITIS-Unternehmen verankert hat: mit AI Board, Starter Kits für den Alltag und einer internen Struktur, die das Thema heute eigenständig weiterführt.
EEW betreibt kritische Infrastruktur, die rund um die Uhr verlässlich funktionieren muss. In einem solchen Umfeld kommt generative KI nicht als isoliertes Innovationsthema in die Organisation, sondern nur dann, wenn Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Alltagstauglichkeit von Beginn an mitgedacht werden.
Strategische Zielbilder, erste digitale Ambitionen und Interesse am Thema waren vorhanden. Die eigentliche Aufgabe lag darin, aus dieser Ausgangslage ein belastbares Programm zu bauen: mit einer ehrlichen Standortbestimmung, klarer Governance, verständlichen Materialien und einem Übergabepunkt, an dem interne Ownership die operative Steuerung übernehmen kann.
Governance und Befähigung zusammen denken
In einem regulierten Umfeld reicht es nicht, zuerst Neugier zu erzeugen und Orientierung später nachzuziehen. Deshalb wurden bei EEW Steuerung, Verantwortlichkeiten und Enablement parallel aufgebaut, damit Nutzung überhaupt sicher und anschlussfähig werden konnte.
Komplexität in alltagstaugliche Formate übersetzen
Zwischen Büroarbeit, gewerblichen Kontexten und dezentralen Standorten brauchte es Formate, die nicht akademisch wirken, sondern im Alltag funktionieren. Starter Kits, Schulungen und interne Plattformen machten das Thema greifbar und direkt nutzbar.
Ownership als Zielbild mitbauen
Das Programm war nicht auf dauerhafte externe Steuerung angelegt. Von Anfang an ging es darum, Rollen, Prozesse und Materialien so aufzusetzen, dass EEW die weitere Entwicklung selbst tragen und steuern kann.
Phase 1 · Analyse & Rahmen
01
AI Integration Map
02
Roadmap
03
Governance
Phase 2 · Skalierung & Übergabe
04
Starter Kits
05
Community
06
Ownership
Ein intern geführtes AI Board
Ein klares Entscheidungsgremium bewertet Use Cases, priorisiert Vorhaben und gibt dem Thema einen belastbaren Rahmen für die weitere Entwicklung.
Eine eigene Führungsrolle für das Thema
Die operative Steuerung liegt heute intern. Damit ist generative KI nicht mehr nur Begleitung von außen, sondern Teil der eigenen organisatorischen Verantwortung.
Starter Kits mit Alltagsbezug
Copilot- und ChatGPT-Starter-Kits machen Nutzung, typische Anwendungsfälle und wichtige Orientierungshilfen dauerhaft zugänglich und direkt anschlussfähig.
Ein anschlussfähiges Governance-Setup
Mit AI Board, Community-Struktur und internen Ressourcen wurde ein Setup geschaffen, das Sicherheit und Fortschritt nicht gegeneinander ausspielt.
Analyse, Workshops und erste Orientierung schaffen Energie. Damit daraus ein belastbares Programm wird, braucht es später klare interne Rollen und ein echtes Mandat für die operative Steuerung.
In KRITIS-Kontexten ist Compliance nicht das Gegenstück zu Innovation. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass neue Nutzung überhaupt verantwortbar in die Breite gehen kann. Formale Leitplanken sollten deshalb sehr früh abgestimmt werden.
Gut gemachte Kits verbinden Leitplanken, Beispiele und konkrete Anwendungshilfen. Genau dadurch bleiben sie im Alltag oft wirksamer als ein einmaliges Format.
Wenn ein KI-Programm intern weiterläuft, ist das kein Zeichen für weniger Relevanz externer Begleitung. Es ist der Beleg dafür, dass die Architektur auf Selbstständigkeit ausgelegt war.
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